Leistung gesetzliche und Private Krankenversicherung

gesetzliche und private Krankenversicherungen im Beitrags- und Leistungsvergleich. Finden Sie die optimale Versicherung für Ihr Anforderungsprofil. Infos und individuelles Angebot
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Leistungsunterschiede zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung und
der Privaten Krankenversicherung
Leistung Private und Gesetzliche Krankenversicherung
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Ambulante Behandlung
Nur niedergelassene Vertragsärzte mit Kassenzulassung Freie Arztwahl unter allen niedergelassenen Ärzten
Keine Leistung für Heilpraktiker Heilpraktikerleistungen in der Regel mitversichert

Die Zuzahlungen für Arzneimittel betragen 10% der Kosten. Es sind mindestens 5,-- € und maximal 10,--€ zu zahlen. Dazu kommt die Praxisgebühr in Höhe von 10,-- € je Quartal.

Volle Erstattung aller medizinisch notwendigen Medikamente und Fahrtkosten.
Für Heil- und Hilfsmittel: Die Zuzahlung beträgt 10 % der Kosten pro Packung bei den zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln, mindestens 5,-- €, maximal 10,-- €, jedoch nicht mehr, als das Hilfsmittel tatsächlich kostet und nicht mehr als 10,- € im Monat. Für andere Hilfsmittel, wie Hörgeräte oder Rollstühle, gilt ebenfalls die 10 %-Regel. Volle Erstattung aller medizinisch notwendigen Heil- und Hilfsmittel mit Leistungsobergrenzen, je nach Tarif.
Für Sehhilfen gibt es grundsätzlich keine Leistungen mehr. Ausnahme Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und schwer sehbeeinträchtigte Menschen. Brillengläser werden auch in hochwertiger Qualität (z.B. Superentspiegelung, mit Tönung, Kunststoffgläser) bezahlt. Brillengestelle, je nach Tarif auch sehr hochwertige. Kontaktlinsen werden fast immer erstattet.
Krankenhausbehandlung

Im Krankenhaus ist eine Zuzahlung von 10,-- € pro Tag für maximal 28 Tage pro Kalenderjahr zu leisten. Die Einweisung erfolgt in eines der beiden nächstgelegenen Vertragskrankenhäuser. Für die Fahrten mit dem Rettungsdienst sind bis zu 10,-- € zu zahlen.

Freie Krankenhauswahl; freie Arztwahl, auch Chefarzt; freie Wahl der Zimmergröße: Einbett-, Zweibett- oder Mehrbettzimmer
Zahnersatz
Für Zahnersatz erhalten Sie einen Zuschuss in Höhe von 50% - 65%, jedoch nur im Rahmen der kassenüblichen Ausführungen. Ab 01.01.2005 wird der Zahnersatz ganz aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse gestrichen. Sie haben dann die Wahl, Zahnersatzkosten bei einer PKV oder GKV privat abzusichern. Je nach Versicherer und Tarif sind bis zu 100 % der Zahnersatzkosten versicherbar. Das gilt auch für hochwertige Materialien, z.B. Gold und Keramik.
Tagegelder
Das Krankengeld erreicht nie die Höhe des Nettoeinkommens. Zurzeit besteht für ein und dieselbe Krankheit ein Anspruch auf Krankengeld für maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren. Das Krankengeld beträgt 70 % vom Arbeitseinkommen, maximal von der Beitragsbemessungsgrenze (3.450,-- €) sowie maximal 90 % des Nettoeinkommens. Das höchstmögliche Krankengeld beträgt in diesem Jahr 2.103,14 €. Ab 2006 wird darüber hinaus ein Sonderbeitrag in Höhe von 0,5% der beitragspflichtigen Einnahmen erhoben. Versicherbar ist in der Privaten Krankenversicherung das Nettoeinkommen zzgl. Sozialversicherungsanteil auch über der Beitragsbemessungsgrenze, ohne zeitliche Begrenzung.
Selbstbeteiligung
Selbstbeteiligung besteht für Fahrtkosten, Heilmittel, Medikamente, Rehabilitationsmaßnahmen und Zahnersatz. Wahlweise mit und ohne Selbstbeteiligung. Es können absolute, prozentuale oder fallbezogene Selbstbehalte vereinbart werden. Selbstbehalte reduzieren den Versicherungsbeitrag.
Budgetierung
Budgetierung von diversen Leistungen. Ist zum Jahresende das Budget erschöpft, müssen Ärzte kostenlos arbeiten. Es besteht die Gefahr, daß Leistungen (z.B. Zahnbehandlungen aber auch Operationen) aus Kostengründen ins Folgejahr verlegt werden oder teuere Medikamente nicht ausreichend verschrieben werden (z. B. teuere Herzmedikamente). Keine Budgetierung der Leistung bei der privaten Krankenversicherung.
Im Rentenalter

Mit Beginn des Rentenalters werden gesetzlich Versicherte in der Regel pflichtversicherte Mitglieder der Krankenversicherung der Rentner (KvdR).

Der Krankenversicherungsbeitrag wird je zur Hälfte vom Rentner und Rentenversicherungsträger gezahlt.

Beiträge sind nicht einkommensabhängig. Bei Eintritt in den Ruhestand reduziert sich der Beitrag, da z.B. Tagegelder nicht mehr benötigt werden.
Darüber hinaus bildet die private Krankenversicherung - im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung - Altersrückstellungen in Milliardenhöhe, die der Beitragsminderung im Alter dienen.
Durch den am 01.01.2000 eingeführten 10 % Beitragszuschlag wird der Beitragssatz im Rentenalter weiter stabilisiert, voraussichtlich sogar abgesenkt.
(Siehe auch die Antwort auf die Frage: "Bleibt meine private Krankenversicherung im Alter bezahlbar?")

Privat versicherte Rentner wird die Rente nicht um den Beitragsanteil für die private Krankenversicherung der Rentner (KvdR) gekürzt, im Gegenteil sie erhalten einen Zuschuß zur privaten Krankenversicherung. Effektiv erhalten Sie also 14 % (Beitragssatz 2003 der KvdR) mehr Rente als KvdR-Mitglieder.

Beitragsrückerstattung
In der Regel keine Beitragsrückerstattung. Durch das Modernisierungsgesetz bieten manche Krankenkassen so genannte Bonustarife und auch Rückerstattungen für Selbständige an. Rückerstattung bis zu 6 Monatsbeiträge bei Leistungsfreiheit.
Beiträge
Der Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung wird abhängig vom Bruttoeinkommen erhoben. Die Beitragssätze liegen - je nach Kasse - bei ca. 12,8 % bis 15,3 %, zzgl. 1,7 % Pflegeversicherung. Je nach Kasse und Einkommen beträgt der Beitrag bis zu 656,-- € monatlich. Der Beitrag für die private Krankenversicherung ist unabhängig vom Einkommen.
Die Beitragshöhe bemißt sich nach Eintrittsalter, Leistungsumfang, Gesundheitszustand bei Beginn der Versicherung und Geschlecht.
 

Die Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
Für die Richtigkeit kann keine Haftung übernommen werden!



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